Im Wasserspringen kommt eine Vielzahl an Trainingsmitteln zum Einsatz. Zentrale Trainingsmittel sind:

Akrobatikbahn

Methodische Reihe zur Erlernung von Mehrfachdrehungen vorwärts (Akrobatikbahn und Sprünge vom Kasten)

Vorerfahrungen:

  • Bei den Rollen vorwärts sind keine Vorkenntnisse notwendig.
  • Der Salto vorwärts sollte in der Grobform schon vom Grubenrand (Schaumstoffgrube) oder Trockenbrett absolviert worden sein.
  • Die Hilfestellung durch den/die Trainer*in gibt dem/der Sportler*in zu Beginn des Trainings Sicherheit bei der Orientierung und Landung.

Übungsbeschreibung

Rolle vorwärts gehockt aus dem Hockstand (runder Rücken, Kopf nach vorne geneigt, Hände eng an den Ohren) von der Schräge mit bewegungsführender Hilfe durch den/die Trainer*in,
später Rolle vorwärts gehockt ohne Hilfe aus dem Hockstand in den Hockstand,
Rolle vorwärts gehockt auf der Akrobahn zuerst wieder aus dem Hockstand in den Hockstand später aus dem Stand in den Stand.

Es folgen:

  • Rollen vorwärts gehechtet aus dem Stand in den Stand,
  • Salto vorwärts gehockt mit Hilfestellung (später ohne Hilfestellung) und
  • Salto vorwärts gehechtet mit Hilfestellung (später ohne Hilfestellung) aus dem Stand und
  • Salto vorwärts gehockt und gehechtet aus dem Anlauf/Turmanlauf.

Salto vorwärts vom Kastenteil erst gehockt mit Hilfestellung (später ohne Hilfestellung), dann
Salto vorwärts gehechtet mit Hilfestellung (später ohne Hilfestellung).

 

Wichtige Kriterien bei der Ausführung

  • saubere technische Ausführung (enge Hocken und Hechten, saubere Absprünge)
  • Haltung
  • Körperspannung

Sonstige (Sicherheits-)Hinweise

  • Keinen Schmuck oder Gürtel und keine Brille tragen

Methodische Reihe

  1. auf der Akrobahn:  
    • Rollen als Einzelelement und mehrere Rollen in Verbindung
    • Salti als Einzelelemente und in Verbindung mit Rollen
    • Saltiserien (nur für Fortgeschrittene)
  2. auf dem Kasten:     
    • einzelne Salti vom Kasten auf die Matte (Höhe zwischen Oberkante Kasten und Matte kann variiert werden bis Absprunghöhe gleich Landungshöhe ist)

 

Variationen

  1. verschiedene Absprungvarianten
    • Stand
    • Sprung
    • normaler Anlauf
    • Turmanlauf
  2. verschiedene Landungen
    • normale Landung
    • normale Landung mit anschließender Rolle vorwärts
    • Landung mit Verbleib im leichten Kniewinkel
    • Landung mit anschließenden Strecksprung oder weiteren Sprüngen

Belastungsnormative

  • keine Begrenzungen bei Einzelelementen und -sprüngen
  • keine Begrenzung bei aufeinanderfolgenden Rollen

 

Hier gehts zum Video

Methodische Reihe zur Erlernung von Mehrfachdrehungen rückwärts (Akrobatikbahn und Sprünge vom Kasten)

Vorerfahrungen:

  • Bei den Rollen rückwärts sind keine Vorkenntnisse notwendig
  • Der Salto rückwärts sollte in der Grobform schon auf dem Trampolin und vom Trockenbrett beherrscht werden
  • Die Hilfestellung durch den/die Trainer*in gibt dem/der Sportler*in zu Beginn des Trainings Sicherheit bei der Orientierung und Landung

Übungsbeschreibung

Rolle rückwärts gehockt aus dem Hockstand (runder Rücken, Kopf nach vorne geneigt, Hände eng an den Ohren) von der Schräge mit bewegungsführender Hilfe durch den/die Trainer*in ausführen lassen, später Rolle rückwärts gehockt ohne bewegungsführende Hilfe aus dem Hockstand in den Hockstand, Rolle rückwärts gehockt auf der Akrobahn - zuerst wieder aus dem Hockstand in den Hockstand später aus dem Stand in den Stand.

Es folgt die Rolle rückwärts gehechtet aus dem Stand in den Stand und die Rolle rückwärts gehockt und gehechtet durch den flüchtigen Handstand, Salto rückwärts gehockt mit Hilfestellung (später ohne Hilfestellung) aus dem Stand und Salto rückwärts gehechtet mit Hilfestellung (später ohne Hilfestellung).

Erarbeitung des Rondats mit Strecksprung:

Rondat - Salto rückwärts gehockt, später gehechtet mit Hilfestellung (später ohne Hilfestellung).

Salto rückwärts vom Kastenteil:

erst gehockt mit Hilfestellung (später ohne Hilfestellung), dann Salto rückwärts gehechtet mit Hilfestellung (später ohne Hilfestellung).

 

Wichtige Kriterien bei der Ausführung

  • saubere technische Ausführung (enge Hocken und Hechten, saubere Absprünge)
  • richtige Kopfhaltung (Kopf im Sprungansatz vorn)
  • Haltung
  • Körperspannung

Sonstige (Sicherheits-)Hinweise

  • Keinen Schmuck oder Gürtel und keine Brille tragen

Methodische Reihe

  1. auf der Akrobahn:  
    • Rollen als Einzelelemente
    • mehrere Rollen in Verbindung
    • Salti als Einzelelemente 
    • Salti in Verbindung mit Rollen
    • Rollen durch den flüchtigen Handstand
    • Übungskombinationen aus verschiedenen Elementen (nur für Fortgeschrittene)
  2. auf dem Kasten:
    • einzelne Salti vom Kasten auf die Matte (Höhe zwischen Oberkante Kasten und Matte kann variiert werden bis Absprunghöhe gleich Landungshöhe ist)

Variationen

  1. verschiedene Absprungvarianten
    • Stand
    • Sprung
    • normaler Anlauf
    • Turmanlauf
  2. verschiedene Landungen
    • normale Landung,
    • normale Landung mit anschließender Rolle rückwärts
    • Landung mit Verbleib im leichten Kniewinkel
    • Landung mit anschließendem Strecksprung oder weiteren Sprüngen

Belastungsnormative

  • keine Begrenzungen bei Einzelelementen und -sprüngen
  • keine Begrenzung bei aufeinanderfolgenden Rollen

 

Hier gehts zum Video

Trampolin

Auf dem Trampolin werden zahlreiche Leistungsvoraussetzungen für spätere Spitzenleistungen trainiert.

Im Grundlagentraining sammeln die Sportler*innen vielfältige Bewegungserfahrungen – vor allem durch unterschiedliche Landepositionen und erste Rotationen um die Breiten- und Längsachse. Neben grundlegenden Bewegungsfertigkeiten lassen sich auch technische Feinheiten wie die Armführung oder Strecktechniken zur Einleitung der späteren Eintauchphase trainieren. Auch der konditionelle Aspekt ist nicht zu unterschätzen: Durch das Aneinanderreihen vieler Sprünge und Bewegungsformen wird eine sportspezifische Ausdauer entwickelt.

  • Fußsprünge                       
  • Landepositionen (Fußlandung, Sitzlandung, Rückenlandung gehechtet, Rückenlandung gestreckt, Bauchlandung)
  • Armführung, Armeinsatz bei vorwärts/rückwärts drehenden Sprüngen
  • Strecktechnik vorwärts und rückwärts
  • Salto vorwärts c/b/a, Salto rückwärts c/b/a (Hilfestellung/Schiebematte)
  • Doppelsalto vorwärts c/b (Erlernung in der Saltolonge in den Sitz oder Stand, auf  Schiebematte in den Sitz, später in den Stand)
  • Doppelsalto rückwärts c/b ab Ende C- Anfang B-Jugend ebenfalls mit Trainingshilfsmitteln –  siehe vorwärts
  • Saltiserien

Das Training auf dem Trampolin kann durch Hilfsmittel ergänzt und intensiviert werden. Beispielsweise durch eine Longe, welche beim Erlerenen von Mehrfachrotationen genutzt wird.

Methodische Reihe zur Erlernung von Mehrfachdrehungen rückwärts (Trampolin und Trampolin mit Longe)

Vorerfahrungen:

  • Erfahrung mit dem Trampolin
  • Beherrschen der Fußsprünge und aller Landungsarten sowie altersgerechte Körperbeherrschung und Körperspannung

Übungsbeschreibung

Wenn der/die Sportler*in alle Fußsprünge und Landungsarten auf dem Trampolin beherrscht, folgt der Kopfsprung rückwärts gehockt und gehechtet aus dem Stand in die Rückenlandung, zunächst mit, später ohne Schiebematte.

Der Salto rückwärts wird erst aus dem Stand mit Hilfestellung durch den/die Trainer*in  ausgeführt.
Später wird der Salto von dem/der Sportler*in allein gesprungen. 

Es folgen Salti aus einem Sprung, später aus dem Wippen.

Zur sicheren Landung kann eine "Schiebematte" ins Trampolin geschoben werden.

Der Salto wird zuerst in der Ausführungsart gehockt, später gehechtet trainiert.

Wenn der/die Sportler*in den Salto in der Grobform gut beherrscht, kann der Salto in Sprungkombinationen und Saltiserien trainiert werden.

Zur Verbesserung der Orientierung werden Salti, später Saltiserien aus der Rückenlandung in die Rückenlandung mit anschließendem Handstand (5-10 Salti gehockt und gehechtet hintereinander) trainiert.
Um Sprünge mit Mehrfachdrehungen vorzubereiten, können bei dieser Übung auf dem Trampolin beliebig viele Salti vorgeschaltet werden.

Wichtige Kriterien bei der Ausführung

  • Saubere technische Ausführung (z. B. enge Hocken und Hechten)
  • Haltung
  • Körperspannung
  • Springen in der Mitte des Trampolins

Sonstige (Sicherheits-)Hinweise

  • Keinen Schmuck oder Gürtel und keine Brille tragen

Methodische Reihe

  1. Salti aus dem Stand in den Stand mit und ohne Hilfestellung
  2. Salti aus dem Wippen als Einzelsprünge, später in verschiedenen Sprungkombinationen
  3. Doppelsalti als Einzelsprünge, später in verschiedenen Sprungkombinationen
  4. Salti aus der Rückenlage in die Rückenlage als Einzelelemente, später mehrere Salti hintereinander (ggf. auch Doppelsalti) mit anschließendem Handstand

Variationen

  1. verschiedene Sprungkombinationen
  2. Saltiserien mit und ohne Variationen
  3. verschiedene Armführungen
    • mit normaler Armführung
    • Sprünge mit Armen in Hochhalte

Belastungsnormative

  • Einzelsprünge: keine Begrenzung der Sprunganzahl
  • Saltiserien: 5 bis max. 10 Sprünge, danach ausreichend Pause bis zur nächsten Sprungserie


Hier geht es zum Video

Methodische Reihe zur Erlernung von Mehrfachdrehungen vorwärts (Trampolin und Trampolin mit Longe)

Vorerfahrungen:

  • Erfahrung mit dem Trampolin,
  • Beherrschen der Fußsprünge und aller Landungsarten sowie altersgerechte Körperbeherrschung und Körperspannung

Übungsbeschreibung

Der Salto vorwärts wird erst aus dem Stand in den Sitz mit Hilfestellung durch den/die Trainer*in/Übungsleiter*in ausgeführt.
Später wird der Salto von dem/der Sportler*in alleine gesprungen, zuerst weiterhin in den Sitz, später in den Stand, anschließend folgen Salti aus einem Sprung, später aus dem Wippen.

Zur sicheren Landung kann eine "Schiebematte" ins Trampolin geschoben werden.

Der Salto wird zuerst in der Ausführungsart gehockt, später gehechtet trainiert.

Wenn der/die Sportler*in den Salto in der Grobform gut beherrscht, kann der Salto in Sprungkombinationen und als Saltiserien trainiert werden.

Zur Verbesserung der Orientierung werden Saltiserien aus der Rückenlage in die Rückenlage (5-10 Salti gehockt und gehechtet hintereinander) trainiert. Es folgen die Kombinationen Rückenlage, Salto in den Sitz mit Durchziehen in den Handstand - ebenfalls in den Ausführungsarten gehockt und gehechtet.

Um Sprünge mit Mehrfachdrehungen vorzubereiten, können bei dieser Übung auf dem Trampolin beliebig viele Salti vorgeschaltet werden.

Wichtige Kriterien bei der Ausführung

  • Saubere technische Ausführung (z. B. enge Hocken und Hechten)
  • Haltung
  • Körperspannung
  • Springen in der Mitte des Trampolins

Sonstige (Sicherheits-)Hinweise

  • Keinen Schmuck oder Gürtel und keine Brille tragen

Methodische Reihe

  1. Salti aus dem Stand in den Stand mit und ohne Hilfestellung
  2. Salti aus dem Wippen als Einzelsprünge, später in verschiedenen Sprungkombinationen oder -serien
  3. Doppelsalti als Einzelsprünge, später in verschiedenen Sprungkombinationen
  4. Salti aus der Rückenlage in die Rückenlage als Einzelelemente, später mehrere Salti hintereinander (ggf. auch Doppelsalti) mit anschließendem Durchziehen in den Handstand

Variationen

  1. verschiedene Sprungkombinationen
  2. verschiedene Armführungen
    • mit normaler Armführung
    • Sprünge mit Armen in Hochhalte

Belastungsnormative

  • Einzelsprünge: keine Begrenzung der Sprunganzahl
  • Saltiserien: 5 bis max. 10 Sprünge, danach ausreichend Pause bis zur nächsten Sprungserie

Hier geht es zum Video

Trockensprunghalle

In der Trockensprunghalle befinden sich Sprungbretter und Sprungtürme oberhalb einer Schnitzelgrube. Anders als im Wasser kann hier kein Eintauchen mit dem Kopf erfolgen. Die Schwerpunkte im Trockentraining liegen daher auf Anlauf, Absprung bzw. Handstandposition sowie den ersten Flugphasen bis kurz vor dem Eintauchen. Typische Landungen erfolgen in gestreckter Position auf den Füßen oder – bei gehechteten Sprüngen – im Hechtsitz.

Methodische Reihe zur Erlernung von Mehrfachdrehungen vorwärts (Trockenbrett)

Übungsbeschreibung

Der/die Sportler*in trainiert Fußsprünge in verschiedenen Ausführungsarten und mit verschiedenen Armführungen in den Sitz und in den Stand.
Anschließend werden die Sprünge mit einem vorgeschalteten Strecksprung bzw. aus dem Wippen ausgeführt.
Es folgen Salto vorwärts gehockt, später gehechtet (Arme zunächst in der Hochhalte) aus dem Stand mit Hilfestellung, später ohne.
Anschließend wird die Armführung hinzugefügt. Die Salti werden nun aus dem Wippen trainiert.
Der/die Sportler*in übt nun den Anlauf zunächst mit verschiedenen Fußsprüngen, dann wird der Salto aus dem Anlauf ausgeführt.
Es folgen Doppel- und später Dreifachsalto, zunächst aus dem Wippen, wahlweise mit oder ohne (Arme von oben) Armführung und zum Schluss aus dem Anlauf.

Wichtige Kriterien bei der Ausführung

  • saubere technische Ausführung
  • Haltung
  • Körperspannung

Sonstige (Sicherheits-)Hinweise

  • Keinen Schmuck oder Gürtel und keine Brille tragen

Methodische Reihe

  1. Fußsprünge mit verschiedenen Ausführungsarten
    • aus dem Stand
    • mit vorherigem Strecksprung auf dem Brett
    • aus dem Wippen
  2. Salti aus dem Stand in den Stand mit und ohne Hilfestellung
  3. Salti aus dem Wippen
  4. Schulung des Anlaufes separat zunächst mit anschließenden Fußsprüngen (verschiedene Ausführungsarten und Armführungen)
  5. Doppelsalti, später Dreifachsalti, aus dem Wippen oder aus dem Anlauf

Variationen

  1. Sprünge mit verschiedenen Armführungen
    • mit Armführung
    • mit Armen in der Hochhalte
  2. Sprünge mit verschiedenen Absprüngen
    • Stand
    • Zwischensprung
    • Wippen
    • Anlauf

Belastungsnormative

Einzelsprünge: Keine Begrenzung der Sprungzahlen

 

Hier gehts zum Video

Methodische Reihe zur Erlernung von Mehrfachdrehungen rückwärts (Trockenbrett)

Vorerfahrungen:

  • Beherrschen der methodischen Sprünge zur Erlernung der Zielsprünge im Alter von 5-7 Jahren (Fußsprünge in allen Ausführungsarten, Wippen auf dem Brett etc.)
  • Absolvieren des Kopfsprungs rückwärts gehockt und gehechtet auf die Matte
  • Wenn der/die Sportler*in diese Sprünge in der Grobform beherrscht, kann mit dem Training der Salti begonnen werden
  • Der Zeitpunkt des Erlernens neuer Sprünge ist abhängig vom Lerntempo der vorangegangenen Sprünge (Beherrschen der Grobform)

Übungsbeschreibung

Der/die Sportler*in trainiert Fußsprünge in verschiedenen Ausführungsarten und mit verschiedenen Armführungen aus dem Stand, wahlweise mit vorgeschaltetem Strecksprung.
Später wird der Kopfsprung rückwärts gehockt und gehechtet in die Rückenlandung erarbeitet.
Es folgen Salto rückwärts gehockt, später gehechtet aus dem Stand mit Hilfestellung (später ohne Hilfestellung) in die Schaumstoffgrube oder auf die Matte.
Es folgen 1 1/2 Salto rückwärts (in die Rückenlandung), Doppelsalto bzw. 2 1/2 Salto rückwärts in die Rückenlandung.

Wichtige Kriterien bei der Ausführung

  • saubere technische Ausführung
  • Haltung
  • Körperspannung

Sonstige (Sicherheits-)Hinweise

  • Keinen Schmuck oder Gürtel und keine Brille tragen

Methodische Reihe

  1. Fußsprünge mit verschiedenen Ausführungsarten aus dem Stand und mit vorherigem Strecksprung auf dem Brett
  2. Kopfsprung rückwärts gehockt und gehechtet in die Rückenlandung auf einen Mattenstapel
  3. Salto rückwärts aus dem Stand mit und ohne Hilfestellung
  4. 1 1/2 Salto aus Doppelsalto sowie 2 1/2 Salto rückwärts gehockt und gehechtet

Variationen

  1. verschiedene Armführungen im Absprung
    • mit Armführung
    • Arme in der Hoch- bzw. Tiefhalte
  2. verschiedene Absprungvarianten
    • Stand
    • Zwischensprung
    • Wippen
  3. verschiedene Landepositionen
    • Fußlandung
    • Sitzlandung
    • Rückenlandung

 

Hier geht's zum Video

Saltodrehgerät

Mit steigendem Alter und Leistungsniveau nimmt die Bedeutung an Mehrfachdrehungen zu. Daher ist es wichtig die optische Orientierung frühzeitig zu trainieren.
Das Soltodrehgerät unterstützt das Training der optischen Orientierung. Mit dem Training im Saltodrehgerät wird zudem der optimale Zeitpunkt des Streckens vor dem Eintauchen trainiert.

Methodische Reihe zur Erlernung von Mehrfachdrehungen vorwärts

Übungsbeschreibung

Der/die Sportler*in wird von dem/der Trainer*in gedreht (erst langsam, später schneller) und soll sich optisch orientieren. Zuerst werden nur Drehungen imitiert, später kommt das Öffnen vorwärts dazu.
Die Drehungen können vom 1 1/2 Salto vorwärts bis hin zu Vielfachdrehungen vorwärts trainiert werden, es bedarf hierfür keiner Vorkenntnisse.
Ziel des Trainings im Saltodrehgerät ist das Schaffen von Bewegungsvorstellungen sowie die Schulung der optischen Orientierung.

Wichtige Kriterien bei der Ausführung

  • Klare Aufgabenstellung durch den/die Trainer*in bzgl. möglicher Orientierungspunkte (was soll der/die Sportler*in sehen und wie oft)
  • Ständige Rücksprache mit dem/der Sportler*in nach den Versuchen

Instruktionen für den/die Athlet*in

Klare Aufgabenstellung durch den/die Trainer*in bzgl. möglicher Orientierungspunkte (was soll der/die Sportler*in sehen und wie oft - bei Mehrfachdrehungen soll der/die Sportler*in den anvisierten Orientierungspunkt sehen).

Sonstige (Sicherheits-)Hinweise

  • Keinen Schmuck, Gürtel oder Brille tragen.

Methodische Reihe

  1. Einzelne Drehungen (erst langsam, dann Tempo erhöhen)
  2. Mehrfachdrehungen (erst langsam, dann Tempo erhöhen)
  3. Einbeziehung des Öffnen vorwärts vom 1 1/2 Salto bis Vielfachdrehungen (nach oben keine Grenzen, erst langsam, dann Tempo erhöhen)

Variationen

  • Variation der Winkelgeschwindigkeit

Hier geht's zum Video

Methodische Reihe zur Erlernung von Mehrfachdrehungen rückwärts

Übungsbeschreibung

Der/die Sportler*in wird von dem/der Trainer*in gedreht (erst langsam, später schneller) und soll sich optisch orientieren. Zuerst werden nur Drehungen imitiert, später kommt das Öffnen rückwärts dazu.
Die Drehungen können vom 1 1/2 Salto rückwärts bis hin zu Vielfachdrehungen vorwärts trainiert werden, es bedarf hierfür keiner Vorkenntnisse.
Ziel des Trainings im Saltodrehgerät ist das Schaffen von Bewegungsvorstellungen sowie die Schulung der optischen Orientierung.

Wichtige Kriterien bei der Ausführung

  • Klare Aufgabenstellung durch den/die Trainer*in bzgl. möglicher Orientierungspunkte (was soll der/die Sportler*in sehen und wie oft)
  • Ständige Rücksprache mit dem/der Sportler*in nach den Versuchen

Instruktionen für den/die Athlet*in

Klare Aufgabenstellung durch den/die Trainer*in bzgl. möglicher Orientierungspunkte (was soll der/die Sportler*in sehen und wie oft - bei Mehrfachdrehungen soll der/die Sportler*in den anvisierten Orientierungspunkt sehen).

Sonstige (Sicherheits-)Hinweise

  • Keinen Schmuck, Gürtel oder Brille tragen.

Methodische Reihe

  1. Einzelne Drehungen (erst langsam, dann Tempo erhöhen)
  2. Mehrfachdrehungen (erst langsam, dann Tempo erhöhen)
  3. Einbeziehung des Öffnen vorwärts vom 1 1/2 Salto bis Vielfachdrehungen (nach oben keine Grenzen, erst langsam, dann Tempo erhöhen)

Variationen

  • Variation der Winkelgeschwindigkeit

Belastungsnormative

  • Keine Begrenzungen, solange der/die Sportler*in die Konzentration hochhalten kann.

Hier geht es zum Video

Downloads zu diesem Thema