Eine hohe Elastizität der kollagenen Strukturen führt zu einer besseren Trainierbarkeit der Muskulatur, Dehnung mit hoher muskulärer Aktivität – Längenarbeit.
Dazu notwendig ist eine gute aktive und passive Beweglichkeit.
(*aus dem Five-Konzept zum Zusammenhang von Beweglichkeit und Schnellkraft)
Nach der Schaffung einer allgemeinen koordinativen Grundlage mit allgemeinen, mindestens in der Grobform beherrschten Trainingsmitteln, sind durch sportartspezifische, mindestens in der Feinform beherrschte Bewegungsfertigkeiten, die sportartspezifischen Aspekte folgender koordinativer Fähigkeiten weiter auszuprägen:
Orientierungsfähigkeit
Die Orientierungsfähigkeit ist im Wasserspringen, besonders bei komplexen Sprüngen mit Mehrfachdrehungen, entscheidend.
Sowohl die optische Orientierung als auch ein gutes Raum-Lagegefühl sind hier von entscheidender Bedeutung.
Bei der optischen Orientierung suchen sich Sportler*innen vor allem Orientierungspunkte am Wasser und am Brett –
letzteres ist der einzige konstante Fixpunkt in jeder Sprungumgebung und damit besonders
relevant. Im Training werden zusätzliche Orientierungshilfen wie Markierungen im Wasser
oder an den Wänden eingesetzt, um die Fähigkeit gezielt zu schulen. Dabei lernen
Sportler*innen, sich sowohl an festen Punkten als auch im Raum zu orientieren. Besonders
herausfordernd sind Freiluftwettkämpfe, bei denen zusätzliche witterungsbedingte Reize
auf die Sportler*innen einwirken. Die Fähigkeit, sich räumlich und zeitlich sicher zu
orientieren, ist ein zentraler Schlüssel für technische Präzision und spätere
Spitzenleistungen.