Im Wasserspringen kommt eine Vielzahl an Trainingsmitteln zum Einsatz. Zentrale Trainingsmittel sind:
Vorerfahrungen:
Rolle vorwärts gehockt aus dem Hockstand (runder Rücken, Kopf nach vorne geneigt, Hände eng an den Ohren) von der Schräge mit bewegungsführender Hilfe durch den/die Trainer*in,
später Rolle vorwärts gehockt ohne Hilfe aus dem Hockstand in den Hockstand,
Rolle vorwärts gehockt auf der Akrobahn zuerst wieder aus dem Hockstand in den Hockstand später aus dem Stand in den Stand.
Es folgen:
Salto vorwärts vom Kastenteil erst gehockt mit Hilfestellung (später ohne Hilfestellung), dann
Salto vorwärts gehechtet mit Hilfestellung (später ohne Hilfestellung).
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Übungsbeschreibung
Rolle rückwärts gehockt aus dem Hockstand (runder Rücken, Kopf nach vorne geneigt, Hände eng an den Ohren) von der Schräge mit bewegungsführender Hilfe durch den/die Trainer*in ausführen lassen, später Rolle rückwärts gehockt ohne bewegungsführende Hilfe aus dem Hockstand in den Hockstand, Rolle rückwärts gehockt auf der Akrobahn - zuerst wieder aus dem Hockstand in den Hockstand später aus dem Stand in den Stand.
Es folgt die Rolle rückwärts gehechtet aus dem Stand in den Stand und die Rolle rückwärts gehockt und gehechtet durch den flüchtigen Handstand, Salto rückwärts gehockt mit Hilfestellung (später ohne Hilfestellung) aus dem Stand und Salto rückwärts gehechtet mit Hilfestellung (später ohne Hilfestellung).
Erarbeitung des Rondats mit Strecksprung:
Rondat - Salto rückwärts gehockt, später gehechtet mit Hilfestellung (später ohne Hilfestellung).
Salto rückwärts vom Kastenteil:
erst gehockt mit Hilfestellung (später ohne Hilfestellung), dann Salto rückwärts gehechtet mit Hilfestellung (später ohne Hilfestellung).
Methodische Reihe
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Auf dem Trampolin werden zahlreiche Leistungsvoraussetzungen für spätere Spitzenleistungen trainiert.
Im Grundlagentraining sammeln die Sportler*innen vielfältige Bewegungserfahrungen – vor allem durch unterschiedliche Landepositionen und erste Rotationen um die Breiten- und Längsachse. Neben grundlegenden Bewegungsfertigkeiten lassen sich auch technische Feinheiten wie die Armführung oder Strecktechniken zur Einleitung der späteren Eintauchphase trainieren. Auch der konditionelle Aspekt ist nicht zu unterschätzen: Durch das Aneinanderreihen vieler Sprünge und Bewegungsformen wird eine sportspezifische Ausdauer entwickelt.
Das Training auf dem Trampolin kann durch Hilfsmittel ergänzt und intensiviert werden. Beispielsweise durch eine Longe, welche beim Erlerenen von Mehrfachrotationen genutzt wird.
Wenn der/die Sportler*in alle Fußsprünge und Landungsarten auf dem Trampolin beherrscht, folgt der Kopfsprung rückwärts gehockt und gehechtet aus dem Stand in die Rückenlandung, zunächst mit, später ohne Schiebematte.
Der Salto rückwärts wird erst aus dem Stand mit Hilfestellung durch den/die Trainer*in ausgeführt.
Später wird der Salto von dem/der Sportler*in allein gesprungen.
Es folgen Salti aus einem Sprung, später aus dem Wippen.
Zur sicheren Landung kann eine "Schiebematte" ins Trampolin geschoben werden.
Der Salto wird zuerst in der Ausführungsart gehockt, später gehechtet trainiert.
Wenn der/die Sportler*in den Salto in der Grobform gut beherrscht, kann der Salto in Sprungkombinationen und Saltiserien trainiert werden.
Zur Verbesserung der Orientierung werden Salti, später Saltiserien aus der Rückenlandung in die Rückenlandung mit anschließendem Handstand (5-10 Salti gehockt und gehechtet hintereinander) trainiert.
Um Sprünge mit Mehrfachdrehungen vorzubereiten, können bei dieser Übung auf dem Trampolin beliebig viele Salti vorgeschaltet werden.
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Der Salto vorwärts wird erst aus dem Stand in den Sitz mit Hilfestellung durch den/die Trainer*in/Übungsleiter*in ausgeführt.
Später wird der Salto von dem/der Sportler*in alleine gesprungen, zuerst weiterhin in den Sitz, später in den Stand, anschließend folgen Salti aus einem Sprung, später aus dem Wippen.
Zur sicheren Landung kann eine "Schiebematte" ins Trampolin geschoben werden.
Der Salto wird zuerst in der Ausführungsart gehockt, später gehechtet trainiert.
Wenn der/die Sportler*in den Salto in der Grobform gut beherrscht, kann der Salto in Sprungkombinationen und als Saltiserien trainiert werden.
Zur Verbesserung der Orientierung werden Saltiserien aus der Rückenlage in die Rückenlage (5-10 Salti gehockt und gehechtet hintereinander) trainiert. Es folgen die Kombinationen Rückenlage, Salto in den Sitz mit Durchziehen in den Handstand - ebenfalls in den Ausführungsarten gehockt und gehechtet.
Um Sprünge mit Mehrfachdrehungen vorzubereiten, können bei dieser Übung auf dem Trampolin beliebig viele Salti vorgeschaltet werden.
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In der Trockensprunghalle befinden sich Sprungbretter und Sprungtürme oberhalb einer Schnitzelgrube. Anders als im Wasser kann hier kein Eintauchen mit dem Kopf erfolgen. Die Schwerpunkte im Trockentraining liegen daher auf Anlauf, Absprung bzw. Handstandposition sowie den ersten Flugphasen bis kurz vor dem Eintauchen. Typische Landungen erfolgen in gestreckter Position auf den Füßen oder – bei gehechteten Sprüngen – im Hechtsitz.
Der/die Sportler*in trainiert Fußsprünge in verschiedenen Ausführungsarten und mit verschiedenen Armführungen in den Sitz und in den Stand.
Anschließend werden die Sprünge mit einem vorgeschalteten Strecksprung bzw. aus dem Wippen ausgeführt.
Es folgen Salto vorwärts gehockt, später gehechtet (Arme zunächst in der Hochhalte) aus dem Stand mit Hilfestellung, später ohne.
Anschließend wird die Armführung hinzugefügt. Die Salti werden nun aus dem Wippen trainiert.
Der/die Sportler*in übt nun den Anlauf zunächst mit verschiedenen Fußsprüngen, dann wird der Salto aus dem Anlauf ausgeführt.
Es folgen Doppel- und später Dreifachsalto, zunächst aus dem Wippen, wahlweise mit oder ohne (Arme von oben) Armführung und zum Schluss aus dem Anlauf.
Einzelsprünge: Keine Begrenzung der Sprungzahlen
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Der/die Sportler*in trainiert Fußsprünge in verschiedenen Ausführungsarten und mit verschiedenen Armführungen aus dem Stand, wahlweise mit vorgeschaltetem Strecksprung.
Später wird der Kopfsprung rückwärts gehockt und gehechtet in die Rückenlandung erarbeitet.
Es folgen Salto rückwärts gehockt, später gehechtet aus dem Stand mit Hilfestellung (später ohne Hilfestellung) in die Schaumstoffgrube oder auf die Matte.
Es folgen 1 1/2 Salto rückwärts (in die Rückenlandung), Doppelsalto bzw. 2 1/2 Salto rückwärts in die Rückenlandung.
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Mit steigendem Alter und Leistungsniveau nimmt die Bedeutung an Mehrfachdrehungen zu. Daher ist es wichtig die optische Orientierung frühzeitig zu trainieren.
Das Soltodrehgerät unterstützt das Training der optischen Orientierung. Mit dem Training im Saltodrehgerät wird zudem der optimale Zeitpunkt des Streckens vor dem Eintauchen trainiert.
Der/die Sportler*in wird von dem/der Trainer*in gedreht (erst langsam, später schneller) und soll sich optisch orientieren. Zuerst werden nur Drehungen imitiert, später kommt das Öffnen vorwärts dazu.
Die Drehungen können vom 1 1/2 Salto vorwärts bis hin zu Vielfachdrehungen vorwärts trainiert werden, es bedarf hierfür keiner Vorkenntnisse.
Ziel des Trainings im Saltodrehgerät ist das Schaffen von Bewegungsvorstellungen sowie die Schulung der optischen Orientierung.
Klare Aufgabenstellung durch den/die Trainer*in bzgl. möglicher Orientierungspunkte (was soll der/die Sportler*in sehen und wie oft - bei Mehrfachdrehungen soll der/die Sportler*in den anvisierten Orientierungspunkt sehen).
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Der/die Sportler*in wird von dem/der Trainer*in gedreht (erst langsam, später schneller) und soll sich optisch orientieren. Zuerst werden nur Drehungen imitiert, später kommt das Öffnen rückwärts dazu.
Die Drehungen können vom 1 1/2 Salto rückwärts bis hin zu Vielfachdrehungen vorwärts trainiert werden, es bedarf hierfür keiner Vorkenntnisse.
Ziel des Trainings im Saltodrehgerät ist das Schaffen von Bewegungsvorstellungen sowie die Schulung der optischen Orientierung.
Klare Aufgabenstellung durch den/die Trainer*in bzgl. möglicher Orientierungspunkte (was soll der/die Sportler*in sehen und wie oft - bei Mehrfachdrehungen soll der/die Sportler*in den anvisierten Orientierungspunkt sehen).
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